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02.05.2017 | Robert King - Kreispressesprecher
Wahlkreisbesprechung in Frittlingen: Die Zeit der Materialschlachten und vollgeklebter Straßenzüge ist vorbei
CDU im Wahlkreis setzt auf moderne, frische Ideen und auf das Renommee und die Glaubwürdigkeit von Volker Kauder

Bei der Wahlkreisbesprechung der beiden CDU-Kreisvorstände Rottweil und Tuttlingen in der Pfarrscheuer in Frittlingen herrschte eine grundlegend positive, optimistische Stimmung, wie sie vor etlichen Wochen so wohl noch nicht zu erwarten gewesen wäre.

Diese Grundstimmung hängt sicherlich mit den deutlich gestiegenen Umfrageergebnissen zusammen, der Geschlossenheit in der Union, einer festzustellenden Zufriedenheit in der Bevölkerung mit ihrer Situation. Und sie wurde noch genährt durch die Erläuterung des Wahlkampfkonzepts für die CDU im Bundestagswahlkreis Rottweil-Tuttlingen durch Steffen May, der auch in diesem Jahr den Wahlkampf für Volker Kauder managt. Für den Politiker, der als einer der wichtigsten Akteure auf der politischen Bühne „für Verlässlichkeit, Gradlinigkeit, Vertrauen und Glaubwürdigkeit“ steht: „Auf dieser unbestreitbar richtigen und unbestrittenen Grundlage legt sich die Werbelinie nahezu von selbst fest“, sagte Steffen May.

Wobei die „Zeit der Materialschlachten sowieso vorbei ist“, so die Wahrnehmung dessen, was die Menschen erwarten. Eine frische, durchgängige Linie, mit neuen Elementen, die den heutigen Anforderungen entsprechen, mit persönlicher Ansprache, flott und gleichzeitig seriös – die Präsentation der von dem Wahlkampfteam ausgearbeiteten Konzept fand großen Anklang bei den Vorständen der CDU aus dem Bundestagswahlkreis.

Auch die Frage nach dem Beginn des Wahlkampfs war bald und zufriedenstellend geklärt: „Im September!“

Denn, auch darauf legt Volker Kauder großen Wert: Die jährliche Sommertour, in diesem Jahr vom 10. bis 21. Juli unter der Überschrift „Unser Mittelstand“, wozu die Debatte über die „Zukunftschancen der Mittelschicht“ gehört, soll ganz und gar getrennt sein vom Wahlkampf. „Die Sommertour hat ihren ganz eigenen Charakter und ist seit vielen Jahren ein weithin anerkanntes und angesehenes Markenzeichen, das unabhängig von jeglichem Wahlkampfgeschehen Menschen zueinander bringt und Gespräche ermöglicht, wie sie es sonst nicht gibt“, sagt der CDU-Politiker. Und dies soll auch so bleiben. Bereits jetzt seien drei Termine  vereinbart worden, teilte er mit – ein Hinweis darauf, wie sehr die Sommertour bei vielen ihren festen und wichtigen Platz hat.

Die Anliegen der Menschen ernst nehmen und gemeinsam mit ihnen Lösungen anstreben: auf diese Zielsetzung hin sind auch die Wahlkampfwochen ausgerichtet. Und so wie „Materialschlachten“ längst schon ausgedient haben, wird die CDU in diesem Wahlkreis sehr zurückhaltend mit Plakaten verfahren: „Die Leute wollen nicht, dass ganze Straßenzüge wochenlang mit Plakaten vollgepflastert sind“, sagte Steffen May. Vielmehr geht es darum, mit einer  Öffentlichkeit, die deutlich sensibler und politikinteressierter geworden ist, das Gespräch zu führen. Dabei schält sich als eines der wichtigsten Themen die Zukunft des ländlichen Raums heraus. Dass dieser Bereich „unbestritten ein Markenzeichen der CDU ist“, bekräftigte der stellvertretende Rottweiler CDU-Kreisvorsitzende Jochen Schwarz und erinnerte daran, dass Volker Kauder beim vergangenen Bundesparteitag mit einem „bemerkenswerten und viel beachteten Beitrag“ auf die Notwendigkeit aufmerksam gemacht habe, den Menschen in den ländlichen Räumen Perspektiven zu geben. Dazu gehören für die CDU die Erhaltung der Wirtschaftskraft wie eine gut ausgebaute Infrastruktur und die Möglichkeit für junge Leute, Wohneigentum zu bilden.

„Wir sind in beiden Teilen des Wahlkreises gut in dieses Jahr gestartet“, stellte Volker Kauder u. a. mit dem Blick auf die Neujahrsempfänge in Rottweil und Tuttlingen fest. Mit dieser „positiven Grundstimmung“, die in sämtlichen Wortbeiträgen bei dem Gespräch in Frittlingen zum Tragen kam, will die CDU auch die nächsten Wochen und Monate bis hin zur Bundestagswahl gestalten. Und im Wahlkampf mit der von Steffen May vorgestellten Linie, die neue und frische Elemente trage und durchgängig die klare Botschaft vermittle, dass „wir mit Volker Kauder einen in dieser Region beheimateten Politiker in Berlin haben, der dort als Staatsmann hohe Anerkennung und enormes Ansehen genießt.“

Viel Zuversicht und Optimismus also. Und last not least konnte der Vorsitzende der Unionsfraktion die demoskopisch festgestellte Unterstützung mitteilen, dass die Zustimmung zur Europäischen Union in Deutschland außerordentlich stark sei: „Dies gibt uns die Kraft und den Rückenwind, dass wir unter der Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel die nicht geringen Herausforderungen  meistern werden.“