Hintergrund
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21.10.2017
Senioren-Union der CDU Kreis Rottweil
Aufarbeitung der Bundestagswahl in der Kreisvorstandssitzung

Helmut Spreter, der Vorsitzende der Kreissenioren Union, begrüßte die Mitglieder zur ersten Vorstandssitzung nach der Bundestagswahl.

Er erinnerte an die Beerdigung des aktiven Mitgliedes Franz Herth und zündete zum Gedenken an den Verstorbenen eine Kerze an.

Einen breiten Raum nahm die Diskussion über die Bundestagswahl ein. Was haben wir falsch gemacht? Viele Punkte wurde genannt, die wohl für das schlechte Abschneiden der CDU ursächlich waren. War es Merkels einschläferndes“ Uns geht`s allen gut und so soll es auch bleiben“, oder hat man einfach die Flüchtlingsproblematik unterschätzt? Wo blieben die Antworten auf Themen Altersarmut, Pflege und Pflegepersonal, Angst auf den Straßen, Kosten der Migration. Strukurelle Probleme wie defekte Straßen, Brücken und Schulen wurde zu lange der schwarzen Null im Bundeshaushalt geopfert. Diese und weitere Punkte sind wohl schuld daran, dass über 1 Mio. Wähler von der CDU zur AfD gewandert sind.

Obwohl diese Wählergruppe bestimmt nicht nur AfD Fans sind, wollten sie so Ihren Protest ausdrücken. Die anwesenden Mitglieder waren der Meinung, dass es derzeit keine Alternative zur Kanzlerin Angela Merkel gebe, aber in den vielen kleinen Schubladen darunter muss aufgeräumt werden. Der Markenkern der CDU sollte wieder wesentlich deutlicher für die Bevölkerung sichtbar werden. Die Frage, was prägt die Politik der CDU -

wertkonservativ oder das christliche Menschenbild muss diskutiert werden. Einig waren sich die Senioren, dass die Erläuterung des Begriffs „Wertkonservativ“ und dessen Ausgestaltung sträflich vernachlässigt wird, und die CDU viel zu weit nach links gerückt ist.

Wurden die Fragen und Ängste der Bevölkerung bezüglich der Globalisierung im Zusammenhang mit dem Verlust von Arbeitsplätzen ernst genommen, oder in vielen Fällen nicht beantwortet. Man war sich in der Runde einig, dass das Verhalten von Horst Seehofer

beim CSU Parteitag erheblichen Schaden für die Gesamtpartei zur Folge hatte.

Das Abschneiden unseres Abgeordneten Volker Kauder bei der Bundestagswahl macht der Seniorenunion Sorge, den ein Minus von 14,7% gegenüber der letzten Wahl lassen aufhorchen. Wo liegen die Ursachen für das AfD Ergebnis auf dem Hegneberg mit 33%?

Die Frage wurde diskutiert ob man sich zu spät und zu wenig um die dort lebenden Menschen gekümmert hat.

Die CDU ist die Volkspartei und Standfestigkeit ist notwendig. Auch bei den anstehenden Gesprächen zur Bildung einer Jamaika Koalition. Anschließend wurde dikutiert, dass die CDU neue Leute aufbauen müsse und ob künftig die Dauer der Kanzlerschaft zeitlich begrenzt werden sollte.

Anschließend wies der Vorsitzende auf eine Veranstaltung gemeinsam mit der Jungen Union und Herrn Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel am 27.10.2017 um 18.30 Uhr hin.

 

Bei der Landesdelegierten Tagung der Senioren Union in Ludwigsburg am 23.10.17 wird der Kreis Rottweil mit drei Delegierten vertreten sein.

 

Die  Berichte über die Bezirkstagung in Kirchzarten durch Hr. Hennemuth und Hr. Spreter, sowie der Bericht aus dem Landesvorstand durch Hr. Bronner rundeten eine hochinteressante Vorstandsitzung der Seniorenunion ab.