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08.01.2018 | Junge Union Zimmern o.R.
Die Arbeit der Jungen Union Zimmern strahlt weit über den eigenen Ort hinaus
Führungswechsel: Fabian Faas folgt auf Christian Teufel / „Es gilt Flagge zu zeigen“

Zwölf Jahre lang führte Christian Teufel den Ortsverband der Jungen Union (JU) Zimmern. Bei der Mitgliederversammlung im Gasthaus „Sonne“ wurde ein Generationenwechsel eingeleitet und mit Fabian Faas ein neuer Vorsitzender dieses außerordentlich rührigen, engagierten und ganz und gar intakten JU-Verbandes gewählt.

„Es ist jetzt die Zeit, mit neuen Kräften frischen Wind hereinzubringen“, sagte der scheidende Vorsitzende in seinem letzten Rechenschaftsbericht, bei dem er seine so erfolgreiche Amtszeit noch einmal Revue passieren ließ. Hatte er im Vorfeld angekündigt, seinen Bericht „kurz und knapp“ halten zu wollen, so war es gut, dass er in seinen sehr bewegten Worten dann doch ein Plädoyer für das Mittun in der Demokratie hielt, dafür, die Interessen der jungen Generation in der Kommune zu vertreten und weit darüber hinaus Verantwortung zu übernehmen.

Die Jugend sei unpolitisch, wurde lange und wird immer noch kolportiert. Wer die gleichermaßen  lebhaft, mit nachdenklichen Tönen und gleichzeitig locker  verlaufene Veranstaltung erlebte, der wurde eines sehr viel Besseren belehrt.

„Ihr seid mit der bewährten Mischung von ‚politcs and party‘ den Weg weitergegangen und setzt mit der Fortführung des jährlichen Eintopfessens ein wertvolles Zeichen dafür, dass der Jungen Union die Situation in anderen Teil der Welt nicht egal ist“, würdigte Stefan Teufel, der CDU-Kreisvorsitzende, Landtagsabgeordnete und Vor-Vorgänger von Christian Teufel das Wirken der Jungen Union Zimmern.

All dies ist überhaupt nicht selbstverständlich: dass junge Leute so engagiert Flagge zeigen, demokratisches Bewusstsein auf ganz vielfältige Weise pflegen und dies in einer so freundschaftlichen Art tun, dies verdient jeglichen Respekt, betonten Stefan Teufel und der JU-Kreisvorsitzende Marcel Griesser gleichermaßen.

Dass dies gelingt, dazu braucht es vieles, auch Fingerspitzengefühl und Führungsqualität. Wenn bei den Wahlen zum neuen Ortsvorstand zwei Stimmzettel verteilt wurden, dann standen auf denen die Funktionen, doch es waren keine vorgegebenen Namen vermerkt.

„Ich will nichts vorwegnehmen und vorentscheiden“, begründete Christian Teufel dieses nicht alltägliche Vorgehen. Vielmehr sollten die Mitglieder frei und von sich aus Vorschläge unterbreiten. Mit Erfolg: geradezu mühelos fanden sich für alle Ämter Kandidaten. Und selbst eine „Kampfabstimmung“ bewies demokratisches Handeln und das Einüben praktizierter Politik. Ganz in dem Sinne, wie Marcel Griesser die Arbeit an der Basis hervorhob und jetzt schon dafür warb, dass viele Mitglieder der Junge Union bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr auf den CDU-Listen antreten sollen. Flagge zeigen, Verantwortung übernehmen!

„Wir hätten noch mehr machen können“, zeigte sich Christian Teufel in seinem Rechenschaftsbericht selbstkritisch. Was angesichts der zahlreichen Aktionen – Beteiligung am Dorffest, Durchsetzen des barrierefreien Zugangs zur Halle, der damalige Einsatz für ein Anliegen des fame und vieles mehr – schon mal bemerkenswert ist. Doch wie sehr die Politik und die politische Diskussion gefragt sind, bewies die Aufforderung an den neuen Vorstand, regelmäßige Diskussionsmöglichkeiten anzubieten.

Und so setzt sich das neue, 18köpfige Führungsteam zusammen:

Vorsitzender: Fabian Faas

Stellvertretende Vorsitzende: Marcel Kammerer, Florian Schwenk, Nico Mager

Schatzmeister: Moritz Krause

Schriftführer: Peter Rebhan

Pressesprecher: Steffen Kammerer

Internetbeauftragter: Thomas Rebhan

Mitgliederreferent: Marcel Merkle

Beisitzer: Milena Graf, Viviane Zell, Christoph Klaiber, Fabian Erichsen, Leon Mink, Marco Mager, Florian Thieringer, Felician Mager, Luca Weber

Vertreter im Kreisausschuss: Marcel Kammerer (Ersatzvertreter: Steffen Kammerer)

Kassenprüfer: Matthias Hertkorn, Christian Teufel

 

„Ich konnte mich immer auf euch verlassen“, hatte der heute 29-jährige seitherige Vorsitzende gesagt und sich herzlich und nicht ohne Wehmut für das so lange währende, intensive Miteinander bedankt. An einem Abend, der durch den Führungswechsel einen Einschnitt in die Arbeit der Jungen Union Zimmern bedeutet. Doch  Christian Teufel geht fest davon aus, „dass mit dieser tollen Truppe die Arbeit der Jungen Union ungeschmälert und sogar mit neuem Schwung weitergeht.“ Und deswegen gehe er mit einem guten Gefühl in den einstweiligen Polit-Ruhestand. Ausgestattet mit vielen Worten des Dankes und der großen Anerkennung, die er selbst auch gegenüber seinem „supercoolem Team“ ausgesprochen hatte.

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